Stille erleben

Stille hat nichts Esoterisches an sich. Wenn wir der Stille einen Platz in unserem Alltag geben, beginnen wir anders mit unserer Aufmerksamkeit umzugehen. Es wird leichter ruhig & fokussierter zu sein. Der Lärm in unseren Leben nimmt ab, Dinge fühlen sich weniger kompliziert & anstrengend an.  ... Lärm kommt und geht, die Stille bleibt. 

Aus dem Tun heraus treten
Stille ist immer da. Sie wird nur leicht von unserem Tun überdeckt. Wenn Aktivitäten und Gedanken ruhen dürfen, können wir die Stille spüren, uns darauf einlassen und im Sein verweilen. So kann Ruhe und Leichtigkeit entstehen, unser Inneres entspannt. 

Momente im Alltag finden
Du kannst die Welt um dich herum nicht verlangsamen, umso wichtiger ist es, nichts zu tun, für eine kleine Weile, zu lauschen beginnen, eintauchen in die Klarheit des Augenblicks. Manchmal ist es gar nicht so leicht, sich daran zu erinnern. Dann kann es hilfreich sein, dir ein Ritual zu schaffen, beispielsweise beim Heimkommen ganz bewusst deine Kleidung wechseln und für einige Minuten heraustreten aus dem Tun, dich hinsetzen mit einem erfrischenden Wasser, Kaffee, Tee und dein Tun, Gedanken und Bewegung ruhen lassen. Das geht natürlich auch morgens oder vor dem zu Bett gehen. 

Probiere dich aus
Experimentiere und schaue, was für dich am besten passt. Du wirst erleben, was allein diese Minuten in deinem Alltag und sogar Leben verändern können. Falls du etwas mehr Zeit hast, gehe in die Natur, lasse dich nieder und lausche mit jedem Atemzug der natürlichen Stille. Vielleicht streifen dich Gedanken & Wertungen, z.B. über das Getöse eines Gartengerätes, Autos oder Flugzeug; sie vergehen meist schneller als gedacht. Und dann lausche (wieder) der Stille hinter den Geräuschen. 

Wenn du Lust hast angeleitet in die Stille einzutauchen, lohnt sich ein Achtsamkeitstag oder der Halbjahreskurs "(sich) besser fühlen".